Indien: Treibhäuser und Wasserkraftprojekt

    Die Bevölkerung im hoch gelegenen und kalten indischen Himalaja lebt unter harten Bedingungen. Die Vegetationsperiode dauert nur drei Monate und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche ist sehr klein. Die Subsistenzwirtschaft ist daher auf Getreideproduktion ausgerichtet, welche kaum genügend Nahrung für die langen Winter ergibt. Der Ladakh ist nur über eine kurze Zeitperiode im Jahr über die Strassen zu erreichen, denn die Pässe sind meistens zugeschneit. Viele Nahrungsmittel müssen also auf dem Luftweg eingeflogen werden.


    Zusätzliche Einnahmequellen...

    ...dank lokalem Gemüseanbau

    Das Projekt wird von der französischen Entwicklungsorganisation GERES koordiniert und durchgeführt. Es verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Ziel ist es, der ländlichen Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, die Vegetationsperiode zu verlängern, Einkommen durch den Verkauf von Gemüse auf dem Markt zu generieren und damit ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Innerhalb dieses Projektes unterstützt der Schweizer Projekt-Investor MyClimate den Bau von 500 solaren Treibhäusern. Dadurch kann das Gemüse lokal angebaut werden und muss nicht mehr von weitem eingeflogen werden. Dies trägt zum Klimaschutz bei, weil die überaus schädlichen CO2-Treibhausgase, die bei der Verbrennung von Flugbenzin entstehen dadurch zu einem hohen Anteil eingespart wurden. Zusätzlich unterstützte der Schweizer Investor MyClimate den Bau von 20 Kleinwasserkraftwerken von je 10 kW. Diese versorgen nun die abgelegene Region mit Strom und machen den Einsatz von Dieselgeneratoren überflüssig womit wiederum CO2-Emissionen vermieden werden.
    Das Projekt wurde im Oktober 2005 gestartet und wird in voller Gänze bis 2008 abgeschlossen sein. Die berechneten CO2-Einsparungen in Höhe von rund 2.000 t CO2 pro Jahr beziehen sich auf die Jahre 2005-2014 und damit über einen Zeitraum von 10 Jahren. Die damit eingesparte und von der Entwicklungsorganisation Geres bestätigte Gesamtsumme dieses VER-Projektes (Verified Emissions Reductions) beträgt also 20.000 t. Das entspricht der CO2-Emission von 1.500 Haushalten in Deutschland.
    Der durchschnittliche deutsche Haushalt ist durch Gas-, Wärme- und Stromverbrauch für rund 13 t schädliches CO2 pro Jahr verantwortlich. Übrigens: 1 t CO2 hat die Ausmaße eines Schwimmbeckens, das mit 25m Länge, 10m Breite und 2m Tiefe mit diesem schädlichen Treibhausgas gefüllt wäre.

    Für dieses Projekt können Sie sich auch gezielt engagieren, indem sie diesen Wunsch im Bestellformular angeben. Dort können Sie auch die Menge CO2 für Ihr Geschenkzertifikat frei auswählen.

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