Die Klimaschutz CO2-Problematik im deutschen Autohandel

    Die Kaufzurückhaltung bei Neuwagen in Deutschland hält an. ZDK-Präsident Rademacher bezeichnet dies als "Käuferstreik"
    Auch im Mai dieses Jahres ging der Rückgang der Zulassungen mit fast 10% weiter. Im Bereich der Privatfahrzeuge liegen die Zulassungen nach 27% im Januar, 32% im Februar, 26% im März und 25% im April nunmehr im Mai wiederum um 20% unter Vorjahr. Kummuliert liegt der Wert bei den Privatkunden bei 27% , einzelne Marken liegen bereits bei bis zu 50% unter Vorjahr. Trotz bestem wirtschaftlichen Umfeld werden in diesem Jahr weitaus weniger Fahrzeuge im Neu- und Gebrauchtwagensektor verkauft werden. Eine Verbesserung bei der privaten Nachfrage wird im weiteren Jahresverlauf nicht mehr zu erreichen sein; die steuerlich bedingten Vorzieheffekte im November/Dezember 2006 können in 2007 ohne Sondereinflüsse keinesfalls wiederholt werden.
    Besonders die Volumenhersteller leiden unter der Kaufzurückhaltung der Privatkunden. Fast alle taktischen Maßnahmen und Werbestrategien gehen ins Leere. Rabatte und Sonderaktionen können nicht verhindern, dass das Umdenken in Sachen Umwelt- und Klimaschutz bei breiten Bevölkerungsschichten im vollen Gange ist.
    Gleichzeitig ist das Durchschnittsalter der privaten Neuwagenkäufer auf 50,2 Jahre gestiegen, drei Jahre mehr als noch Mitte der 90-er Jahre. Zum Nachteil der geringeren Nutzung des Fahrzeuges kommt auch hinzu, dass sich der Handel immer noch nicht auf die Bedürfnisse der Generation 50-plus eingestellt hat, die z. B. eine weitaus höhere Sensibilität zu Nachhaltigkeits- und Umweltfragen haben.
    Laut aktueller Umfrage des ZDK durch Forsa stehen nicht nur Diesel-Motoren mit Partikelfiltern ganz oben auf der Wunschliste, sondern es würden sich derzeit auch 31% für ein Auto mit alternativem Antrieb wie Hybrid, Erdgas oder Biodiesel entscheiden und nur noch 33 Prozent für einen Benziner (!). Dies zeigt nicht nur, dass die Bereitschaft, etwas für den Klimaschutz zu tun, immer höher wird, sondern auch, dass dies „ein Ergebnis der Klimadebatte sei und der damit verbundenen Verunsicherung", so Rademacher, Präsident des ZDK. Konsequenterweise hat aus diesem Grunde die deutsche Autoindustrie den Klimaschutz als neuen Werbetrend entdeckt. Citroen, Peugeot, Smart, Ford sowie BMW mit dem Mini sind bereits erfolgreich auf die Klimaschutzthematik eingeschwenkt und bewerben ihre technischen Stärken des geringen CO2-Ausstoßes.

    Auf die immer lauter werdenden Forderung der Autoindustrie etwas zu unternehmen reagiert das Umweltministeriums gelassen: "Es wäre sinnvoll, wenn sich die Kfz-Industrie darauf einstellen würde, dass die CO2-Debatte nicht morgen vorbei sein wird."

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